Hey meine Mäuse, weißt du eigentlich, wie sehr mir dein „Hey meine Mäuse“ fehlt? Immer wenn ich nach Hause komme, geht mein erster Blick auf deine Schuhe, die auch zwölf Monate später noch genau dort stehen, wo du sie hingestellt hast. Es gibt sie wieder, diese Tage, die alles so unendlich schwer machen. Tage, an denen ich nicht verstehen und nicht realisieren kann, was passiert ist. Tage, die mir ganz deutlich zeigen, dass nur noch ein Teil von mir existiert. Diese Tage, an denen selbst das Atmen und Durchhalten schwerfällt. Wenn mich heute jemand fragt, wann ich das letzte Mal richtig glücklich war, muss ich sagen: Es ist schon mehr als zwölf Monate her. Wie soll man jemals wieder echtes Glück verspüren, wenn du uns auf so grausame Weise genommen wurdest? Ich kann mich nur immer wieder wiederholen: Der Fahrer hat in meinen Augen nie wieder hinter einem Steuer zu sitzen. Er kann das niemals wieder gutmachen. Keine Entschuldigung dieser Welt kann mir diesen Schmerz nehmen. Und zu entschuldigen ist es für mich auch nicht. Hätte er sich an die vorgegebene Geschwindigkeit gehalten, wäre nichts passiert. In meinen Augen war es kein Unfall. Aber die rechtliche Ebene sieht eben vieles anders. Dort scheint es manchmal keine Rolle zu spielen, dass es um reale Menschen geht. Um Kinder, die ihren Familien genommen wurden. Um Geschwister, die von einem Moment auf den anderen zu „Einzelkindern“ geworden sind. Um Familien, deren Leben nie wieder so sein wird wie vorher. Und niemand fragt, wie es uns damit geht. Ich höre immer wieder: „Es war ein Unfall.“ „Das war doch nicht seine Absicht.“ Aber warum fährt man dann zu schnell? Nimmt man damit nicht zumindest in Kauf, dass etwas passieren kann? Ich verstehe dieses Rechtssystem einfach nicht. Ich lebe in meinem schlimmsten Albtraum, und da interessieren mich Paragraphen nur sehr wenig. Am Ende können wir es drehen und wenden, wie wir wollen, es wird kein Ende geben, mit dem ich leben kann. Ich hatte dir gestern doch geschrieben, dass du mir ein kleines Zeichen schicken sollst. Im Regen fliegen normalerweise keine Schmetterlinge. Doch als ich zu dir kam und meinen Korb auf die Bank stellte, flog plötzlich einer. Das war das erste Mal, dass ich bei Regen einen Schmetterling gesehen habe. Ich blieb stehen und schaute ihm zu, wie er im Regen versuchte zu fliegen, und sagte ganz vorsichtig: „Hey.“ Du warst das, oder? ❤️ Mercy und Dando waren heute in Paris unterwegs und haben für euch drei 💖🩵💙 in einer Kirche Kerzen angezündet. Sie haben dich und Finn mit zum Eiffelturm genommen. Anfangs hatten sie Angst, die Aufkleber anzubringen, weil dort alles so sauber war. Aber zum Schluss haben sie euch doch noch einen schönen Spot ausgesucht. Jule und Charleen haben dich heute ebenfalls mit nach Manavgat genommen. Du bist heute wieder an so vielen schönen Orten gelandet, mein Sonnenschein. Aber das Highlight des Tages war definitiv, wie Niels und ich bei dir im strömenden Regen standen und das Chaos beseitigt haben, das dein Reh bei deinen Pflanzen hinterlassen hat. Ich war komplett durch, bis auf die Unterwäsche. 😂 Sei ehrlich: Du hast von deiner Wolke aus zugeschaut und dich kaputtgelacht, oder? 😂❤️ Ich vermisse dich unendlich, mein Sonnenschein. Mehr, als Worte jemals ausdrücken könnten. Du fehlst. Jeden einzelnen Tag. In jedem Moment. Und egal, wie viele Monate vergehen, du wirst immer ein Teil von mir sein. ❤️
Schau mal die kleine Malou hat es sich heute Abend gemütlich gemacht 😂🐈
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Und wieder so einfühlsame Worte, wo so viel Liebe drin steckt, sie war ganz bestimmt ein wundervoller Mensch und ganz bestimmt mit genauso viel Liebe in ihr wie bei Ihnen, es tut so unendlich weh was ihr und letztendlich ihrer Familie da angetan wurde und der Verursacher läuft seelenruhig weiter durch die Gegend, unglaublich und unbegreiflich, ich drücke Sie ganz fest und hoffe das er seine gerechte Strafe bekommt
So viel Liebe und so viel Schmerz 💔